Offseason Analyse: Quarterback

Jay Cutler

In den kommenden 2 Wochen analysieren wir die Positionsgruppen der Chicago Bears, um herauszufinden, auf welchen Positionen Handlungsbedarf besteht. Heute starten wir mit der Quarterback Position. Morgen schauen wir auf die Runningbacks, Mittwoch ist die Offensive Line an der Reihe, Donnerstag die Tight Ends und am Freitag begutachten wir die Wide Receiver. In der nächsten Woche widmen wir uns der Defense, sowie der Special Teams Einheit.

Ganz klar, Jay Cutler überzeugte im Jahr 2015, für das Team holte er immer wieder die Kohlen aus dem Feuer. Er nahm die Leadership-Rolle an, verringerte seine „Alles oder Nichts“-Würfe und überspielte das Verletzungspech, sodass die abgelaufene Saison bedeutend unterhaltsamer für alle Fans verlief, als man von diesem Kader vor der Saison erwarten konnte.

HE’S THE MAN. Keine Frage.

Doch was haben die Chicago Bears nach Jay Cutler zu bieten?

David Fales war es den Bears unter der Saison Wert genug, um ihn vor anderen Teams zu schützen, ob das nun ein wirkliches Vertrauensvotum war, oder lediglich die Erkenntnis, dass Jimmy Clausen keinerlei Zukunft hatte, bleibt allerdings fraglich. Dann wäre da noch Matt Blanchard, der Rückkehrer, der jedoch noch nie über ein Practice Squad Platz bei den Bears hinaus kam.

Die Quarterbacks sollten im Jahr 2016 diese Kriterien erfüllen:

  • Ein Veteran, der gut genug ist, alles beisammen zu halten, sollte Cutler mal verletzungsbedingt ausfallen. Hierbei denke ich bspw. an Josh McCown oder Mike Glennon, wenn diese verfügbar werden sollten. Sie würden intelligent genug sein, um in dem System zu funktionieren und talentiert genug, um Spiele zu gewinnen.
  • Ein junger entwicklungsfähiger Quarterback, der in Zukunft einen potenziellen Starter oder eine Langzeitlösung als Back-Up darstellt. Das könnte vielleicht sogar David Fales sein, auch wenn das Szenario derzeit noch sehr weit hergeholt erscheint.

Die Chicago Bears haben mindestens der Hälfte der anderen NFL Teams etwas voraus. Sie haben einen guten Starter als Quarterback. Sollten die Verantwortlichen sich in der kommenden Saison realistische Chancen für eine Playoff Teilnahme ausrechnen – und das sollten sie – darf das Team nicht eine Cutler Verletzung entfernt von einem Top 10 Pick im Draft belassen.

 

 

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