Noten zur Saisonhälfte 2014 (Teil 4)

Secondary
 
Kyle Fuller war ein ganz spezieller Draft Pick, wenn man mich fragt. Es ist normal, dass Rookie Cornerbacks von den gegnerischen Teams viele Möglichkeiten bekommen sich auszuzeichnen, da in ihrer Unerfahrenheit eine Schwäche gesehen wird. Kyle Fuller ist jemand, der diese Möglichkeiten ausnutzt. Er ist nicht perfekt, doch das wird ein Rookie niemals sein. Seine Fähigkeit jedoch, Turnovers zu kreieren, ist ein Instinkt, den man nicht lernen kann. Kyle Fuller wird über Jahre hinaus ein Stützpfeiler der Bears Defense sein.
Und nun kommt der traurige Teil.

Tim Jennings ist in dieser Saison keinesfalls schlecht, er spielt eine solide Saison, doch ist solide nicht genug von einem Spieler, der den Bears jährlich 6 Mio. Dollar kostet. Die anderen Cornerbacks, also Hurst, Louis-Jean, Frey, Hayden usw., konnten alle nicht mal ansatzweise überzeugen. Die Bears sind bewusst mit dem Risiko einer fehlenden Tiefe in die Saison gegangen, als sich dann Peanut Tillman verletzte, ist das Wagnis missglückt. Tillman erwischte vor seiner Verletzung keinen guten Start in die Saison, doch seine Präsenz und die Fähigkeit wichtige Turnovers zu erzeugen, hätte den Bears mehr eingebracht, als das jetzige Resultat von allen Ersatzleuten zusammen. Außerdem hätte Tim Jennings auf der Slot-Position gegen Tight Ends und Slot-Reveiver gespielt, was allein einen signifikanten Unterschied ausgemacht hätte.
Die Bears beendeten die letzte Saison mit der Gewissheit, nicht einen guten Safety im Kader zu haben. In der aktuellen Saison haben die Chicago Bears noch immer keinen guten Safety. Nicht einer der aktuellen Spieler konnte auf sich aufmerksam machen. Chris Conte spielt zwar verbessert, doch er, Vereen und Mundy sollten allesamt maximal Ersatzspieler in der NFL sein.
 
Note: 4
 
 
Special Teams
  • Robbie Gould ist und bleibt Robbie Gould, eine konstante Größe.
  • Pat O’Donnell zeigte seine unglaubliche Schusskraft. Da er ein Rookie ist, war zu erwarten, dass er immer mal wieder ein paar Wackler im Spiel haben wird, gerade seine Punts innerhalb kurzer Distanzen müssen verbessert werden. Doch diese gewaltige Kraft im Bein, vor allem im Dezember Chicagos, wird für die Bears in den kommenden Jahren eine Waffe sein. Eine Waffe namens MegaPunt.
  • Eine Frage: Ab welchem Zeitpunkt sollte ein Coach seine Kick-Returner auffordern, den Ball nicht mehr aus der Endzone zu tragen? Ich würde einfach mal ins Blaue hinein vermuten, die ganzen nutzlosen Returner, die sich in der bisherigen Saison alle versuchen durften, kosteten den Bears um die 100 Yards an Feldpositionen.
  • Die größte Leistung der Saison von Santonio Holmes war es, den Bears bisher noch keinen Fumble bei Punt-Returns gekostet zu haben.  
  • Die Bears sind in den Top10 im Bereich „zugelassene Yards bei Kick-Offs“. Allerdings auch unter den zehn letzten im Bereich „zugelassene Yards bei Punts“.

 

Note: 3-
janikbears
Gründer von Beardown Germany (2014). Eigentlich Fußballer, Trainer und hat auch dort eine Vorliebe für Taktik. Im Jahr 2010 auf die NFL gestoßen, wobei von Anfang an klar war, dass nur ein Team für ihn in Frage kommt.

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